Erst ziehen die Raupen in langen Prozessionen den Eichenstamm hinauf, dann hängen grau-weiße Gespinstnester in den Astgabeln – und genau die sind das Problem. Die feinen Brennhaare der Raupen enthalten das Nesselgift Thaumetopoein und können Hautausschlag, gereizte Augen und Atembeschwerden auslösen; sie bleiben über Monate aktiv. Ich entferne den Eichenprozessionsspinner mit Spezialsauger und Vollschutz, sodass die Brennhaare gar nicht erst durch Ihren Garten in Teltow wehen.

Methode
Das Absaugverfahren gilt – auch laut Land Brandenburg – als die am besten geeignete Methode: Nach der Behandlung bleiben keine oder nur sehr wenige Brennhaare zurück. Ich sauge Nester und Raupen mit Spezialtechnik ab, idealerweise bevor die nächste Generation schlüpft. Wo das Nest gut erreichbar ist, fixiere ich es stattdessen mit Sprühkleber und nehme es im Ganzen ab – so bleibt gebunden, was sonst auffliegen würde.
Das abgenommene Material wird luftdicht verpackt und fachgerecht entsorgt – nicht über den Hausmüll, nicht über den Kompost.
Vollschutzanzug, Handschuhe und Atemschutz (FFP-Maske).
Auch Nester in hohen Kronen erreiche ich sicher – im Seil, mit Seilklettertechnik SKT-B. Damit komme ich an Eichen heran, vor denen ein Hubsteiger passen muss.
Finger weg von Abflammen oder trockenem Abstoßen der Nester – dabei werden die Brennhaare großflächig verteilt, es drohen Rindenschäden und sogar Brände. Das Land Brandenburg stuft diese Verfahren ausdrücklich als ungeeignet und gesundheitsgefährdend ein. Auch ein Haushaltsstaubsauger ist tabu.
Gut zu wissen: Absaugen und Absammeln entfernen den vorhandenen Befall. Zur vorbeugenden Bekämpfung junger Raupen empfiehlt das Land Brandenburg biologische Mittel mit dem Wirkstoff Bacillus thuringiensis kurstaki (Bt) – wirksam und schonend für Umwelt und Gesundheit.
Gefahr
Die Brennhaare enthalten das allergene Eiweiß Thaumetopoein – Beschwerden von Juckreiz, Quaddeln und Bindehautreizung bis zu Atembeschwerden, Bronchitis oder Asthma.
Auch verlassene Nester bleiben gefährlich – die Härchen bleiben über Monate, teils sogar Jahre allergen.
Wind trägt die Härchen weiter; betroffen sind oft Gärten, Spielplätze, Schulen und öffentliche Flächen.
Verantwortung
Auf dem eigenen Grundstück sind Sie für den Befall verantwortlich.
Stuft es den Befall als Gefahr ein, kann es die Beseitigung anordnen.
Die Bekämpfung gehört ausschließlich in die Hände einer Fachfirma.
Auf dem eigenen Grundstück sind Sie als Eigentümer für den Befall verantwortlich: Eigentum verpflichtet, und Sie müssen dafür sorgen, dass von Ihrem Grundstück keine Gefahr für andere ausgeht. Stuft das Ordnungsamt den Befall als Gefahr für die öffentliche Sicherheit ein, kann es die Beseitigung sogar anordnen. Die Bekämpfung gehört ausschließlich in die Hände einer Fachfirma – genau dafür bin ich da.
Saison
Die Eiraupen schlüpfen ab Mitte April; ab der zweiten Häutung – etwa Mitte Mai – bilden sie die gefährlichen Brennhaare, deren Zahl und Länge bis zur Verpuppung zunehmen. Kritisch sind also vor allem die Wochen von Frühjahr bis Hochsommer. Wer früh handelt, beugt der Ausbreitung vor. Bei akutem Befall bin ich kurzfristig für Sie da – melden Sie sich, sobald Sie Nester oder Raupenketten an Ihren Eichen entdecken.
Region
Ich bin in Teltow (Ruhlsdorfer Straße 95b) und im Umland im Einsatz – Stahnsdorf, Kleinmachnow, Potsdam, Berlin-Südwest. Auch für Hausverwaltungen, Vereine und Kommunen, falls gewünscht.
Schnell & fachgerecht
Entdecken Sie Nester oder Raupen an Ihren Eichen? Warten Sie nicht – fordern Sie schnelle, fachgerechte Hilfe an.
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